Die Klasse 3a hat  im Theater Münster ein Projekt gemacht. Drei Kinder durften ein Interview machen. Man lernt auch ein bisschen über Theater. Wir haben Lichter ausprobiert. Im Theater haben wir auch Kostüme ausgesucht. Die passende Musik haben wir auch ausgewählt. Zum Schluss gab es eine Aufführung vor unseren Eltern und uns. Die Schauspieler hießen Benedikt, Lynn, Eva und Ilka. Die Hauptrollen hatten aber unsere Spielzeuge. In dem Projekt hatten wir viel Spaß.

 von Jan Paul und Semih

 

An einem außergewöhnlichen Theaterprojekt nahm die Klasse 3a der Grundschule Sprakel teil.

Die Kinder der dritten Klasse wurden für 2 Wochen zu Regisseuren, Beleuchtern und musikalischen Leitern, denn sie durften in dem Improvisationstheaterstück „Mein Teddy, der Superheld“ den Profis sagen, was sie tun sollen. Dabei lernten sie die verschiedenen Bereiche des Theaters (Licht, Regie, Kostüme und Musik) kennen und wurden durch das Theater Münster geführt. Mit dabei waren auch zwei Schauspielerinnen vom Placebo Theater. Zusammen mit dem norwegischen Regisseur Nils Petter Morland  , der mit den Kindern auf Englisch kommunizieren musste, war somit auch indirekt der Englischunterricht eingebunden.

Das Besondere an dem Projekt, welches noch mit zwei weiteren Schulklassen durchgeführt wird, ist, dass es in dem Stück um das Spielzeug der Kinder geht. Jedes Kind durfte sein Lieblingsspielzeug oder das Lieblingskuscheltier mitbringen, welches von den Schauspielern auf der Bühne in ein ganz anderes Licht gesetzt wurde. So wurde Geschichten über Eulen, Diddelmäuse und Kuschelhunde erzählt. Und auch die selbstgebastelten Maschinen der Kinder wurden auf der Bühne zu U-Booten, Kaugummiwurfmaschinen und Erbsengeschosse.

So erfuhren die Schüler hautnah, wie kreativ man mit ihrem Spielzeug spielen kann.

„Es war unglaublich schön zu sehen, wie die Ideen, Spielzeuge und gebastelten Requisiten der Kinder so eingebunden und zu lustigen spontanen Szenen verbunden wurden. Ein Projekt, was ich jederzeit wieder machen und anderen Schulen weiterempfehlen würde“, äußerte die Klassenlehrerin Frau Winkelmann.

Dieser Meinung waren auch die Eltern, die sich am Samstag, 18.11. das Stück in den städtischen Bühnen ansehen durften.

(Am 10. Juni 2018 ist das Endprodukt in der Produktion „Das Spielzeug schlägt zurück“ im kleinen Haus zu sehen.)

Kategorien: Projekt